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Ideen und Visionen zum Fliegen bringen

Dr. Eberhard Veit, Vorstandsvorsitzender Festo AG & Co. KG, begrüßt die Teilnehmer des Anwenderforums Foto: DITF
Nach Vorbild der Natur: Flugshow bei der Firma Festo. Foto: DITF
Ideen zum Fliegen bringen. Foto: DITF
Die spannende Welt der Bionik. Foto: DITF
130 Teilnehmer informierten sich auf dem 3. Anwenderforum SMART TEXTILES. Foto: DITF
Die Veranstalter, Referenten und Moderatoren. Foto: DITF
    Dr. rer. nat. Michael Haupt

    Bereichsleiter E-Textilien, Automatisierung, Akustik

    T +49 (0)711 93 40-279

3. Anwenderforum SMART TEXTILES in Stuttgart und Esslingen

Hightech-Textilien sind ein weltweiter Wachstumsmarkt. Beim Anwenderforum SMART TEXTILES am 11. und 12. März 2015 in Stuttgart und Esslingen informierten sich Industrie und Wissenschaft über neue Produkte, Trends und Marktchancen. Ein Besuch der Festo AG & Co. KG führte die Teilnehmer in die spannende Welt der Bionik.

Auch beim diesjährigen Anwenderforum wurden neueste Entwicklungen vorgestellt, die man vor einigen Jahren noch für unmöglich gehalten hätte. Mit viel Phantasie und technischem Know-how wurden aus Ideen und Visionen Produkte. Kaum ein Unternehmen wie die Festo AG & und Co.KG zeigt so eindrücklich, wie Visionen Wirklichkeit werden können. Deshalb lag es nahe, das 3. Anwenderforum mit einem Besuch in der Firmenzentrale in Esslingen-Berkheim beginnen zu lassen. In einer Ausstellung und bei diversen Flugshows ließen die Teilnehmer ihre Phantasie „beflügeln“.

Die Vorträge am zweiten Veranstaltungstag stellten vielfältige Smart Textiles für die Bereiche Gesundheit, Mobilität und Sicherheit vor. Gerade eine älter werdende Gesellschaft profitiert von schlauen Textilien. Sie ermöglichen es, bis ins hohe Alter sicher und unabhängig zu wohnen, mobil und in Verbindung mit anderen zu bleiben und integrieren ältere Arbeitnehmer in die sich stetig verändernde Arbeitswelt.

Die Bandbreite an Möglichkeiten, die die Referenten präsentierten, verblüfft: So gibt es textile Technologien, mit deren Hilfe der Mensch mit Maschinen interagieren kann, dünne Bandsensoren, die am Handgelenk kontinuierlich den Blutdruck messen oder textile Elektroden, die gegen chronische Schmerzen wirken. Sensorische Textilien überwachen die Vitalparameter bei Babys oder pflegebedürftigen Personen und melden automatisch einen Notfall. Solche Kleidungsstücke warnen auch, wenn sich Feuerwehrleute im Einsatz überlasten oder Lkw-Fahrer müde werden und sorgen so für Sicherheit. Auch die komplexe Elektronik, die in den Fasern steckt, wurde erklärt.

Die Veranstaltung bot viel Raum, über Produktideen und wie man diese erfolgreich am Markt etablieren kann zu diskutieren. Die begleitende Fachausstellung machte die neuesten Entwicklungen anschaulich und greifbar.

Im Jahr 2012 haben das Forschungskuratorium Textil e.V. in Berlin, das Institut für Textil- und Verfahrenstechnik Denkendorf und das Textilforschungsinstitut Thüringen Vogtland e.V. in Greiz dieses Anwenderforum ins Leben gerufen, um den Austausch von Industrie und Wissenschaft zu fördern. 130 Teilnehmer nutzten in diesem Jahr die Gelegenheit, sich zu informieren und Kontakte zu knüpfen.