Maschentechnologien

Der Forschungs- und Entwicklungsbereich Maschentechnologien befasst sich mit Entwicklungen von Rund- und Flachgestricken für unterschiedliche bekleidungsspezifische und technische Anwendungen. Dafür steht auf der Basis anwendungsorientierter Strukturen und Materialien ein vielfältiges Maschinenspektrum zur Verfügung.

Ein weiteres Standbein dieses Fachbereichs ist die Forschung und Entwicklung in den verschiedenen Sektoren des Strickmaschinenbaus. Hier geht es um Fragen der technischen Optimierung von Maschinenelementen und Maschinenfunktionen bis hin zu Aufgabenstellungen im Rahmen von Industrie 4.0.

Flachstricken

Flachgestricke können in nahezu unbegrenzter struktureller Gestaltung hergestellt werden. Im Prinzip lassen sich mit allen Garnmaterialien Strukturen unterschiedlicher mechanischer Eigenschaften herstellen. Es können sowohl ebene als auch räumliche Gestricke hergestellt werden. Bei Bedarf können die Gestricke mit Schuss- und Kettfäden verstärkt werden.

Rundstricken

Rundstricken ist ein produktives Flächenbildungsverfahren für Bekleidung und technische Textilien. Je nach Anwendungsfall kommen Strickmaschinen mit ein oder zwei Nadelbetten und Feinheiten bis E 80 (Nadeln pro Inch) zum Einsatz. Die textilphysikalischen und bekleidungsphysiologischen Gestrickeigenschaften werden im Wesentlichen durch das Garnmaterial und die Maschenstruktur bestimmt.

Leistungsspektrum:

  • Entwicklung von Strickprodukten:
    • Entwicklung von Rund- und Flachgestricken nach spezifischen Kundenwünschen bzw. vorgegebenen Leistungsprofilen
    • Maschentechnologische Problemanalysen
    • Thermodynamische Gestaltung von Gestricken
    • Entwicklung von Kompressionstextilien alle Art
    • Entwicklung von Sporttextilien
  • Maschinebauliche und verfahrenstechnische Entwicklungen:
    • Analyse und Optimierung von Maschinenkomponenten
    • Verfahrenstechnische Entwicklungen
    • Verschleißanalysen bei Strickprozessen
    • Analysen zur Ressourceneffizienz
    • Entwicklungen im Rahmen von Industrie 4.0

Infos und Downdloads

    Flexible, rezeptoraktivierende Inputorthese

    Haltungskontrolle bei geschädigtem Zentralnervensystem: DITF und DCC haben eine Inputorthese entwickelt, die sich dreidimensional mit dem Körper bewegt und mit Druckimpulsen die Muskeln aktiviert.

    Infos zum Forschungsprojekt

    Studie Strick 4.0 Textil digital

    Hier erhalten Sie die Studie Strick 4.0, erstellt im Bereich Management Research der DITF. Die Studie formuliert am Beispiel des Strick-Clusters Baden- Württemberg Anforderungen an Unternehmen für eine gelungene Digitalisierung.

    Karriere an den DITF

    Wir suchen Mitstreiter mit Forschergeist, die sich gemeinsam mit uns für eine textile Zukunft einsetzen.

    Offene Stellenangebote

    Übrigens: Über Initiativbewerbungen freuen wir uns immer.