Retail 4.0

Digital vernetzt live erlebbar machen

Digitale Technologien erobern die Modebranche und eröffnen neue Möglichkeiten von der virtuellen Produktentwicklung bis hin zur unmittelbaren Einbindung des Kunden und Einzelhandels.

Im August 2017 startete an den DITF in Zusammenarbeit mit Assyst, Human Solutions, der Technischen Hochschule Köln und dem Bekleidungshersteller BRAX das Forschungsprojekt Retail 4.0. Ziel des Projektes ist es die Aspekte der Digitalisierung und Kundenintegration im Verkaufsprozess nicht mehr losgelöst voneinander zu betrachten, sondern interaktiv und abteilungsübergreifend zu verknüpfen. Dabei soll das direkte Feedback vom Konsumenten über den Einzelhandel maßgeblich bei der Kollektionsentwicklung berücksichtigt werden.

Die hierfür zu erforschenden Feedbackprozesse sollen digital und Virtual Reality-gestützt ablaufen, sodass anhand von virtuellen Prototypen der Bekleidungsstücke, Informationen zu Kollektionsthemen, Stückzahlen oder Materialien zwischen Einzelhändler und Hersteller ausgetauscht werden können. Innerhalb des Verkaufsprozesses selbst soll dem Konsumenten durch „Augmented Shopping“ am Point-of-Sale ein neuartiges Einkaufserlebnis geboten werden. Hierbei soll es dem Kunden ermöglicht werden virtuelle Outfits zusammenzustellen, welche auch zur Kommunikation in sozialen Netzwerken genutzt werden können. Auch soll der Endkunde innerhalb der „Augmented Shopping Experience“ den Bekleidungsherstellern direktes Feedback zu Themen wie Passform, Design und Zufriedenheit geben können.

Feedbackprozess zwischen Einzelhandel und Hersteller im Rahmen der Kollektionsentwicklung (Foto: DITF)

Mehr Informationen hier:

www.human-solutions.com
www.th-koeln.de
www.brax.com