Sicherheit für den Fechtsport
Fechtbekleidung schützt vor leichten und schweren Verletzungen. Die Anforderungen an das Textil sind hoch, denn die Sportlerinnen und Sportler dürfen trotz ausreichendem Körperschutz nicht zu sehr in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sein.
Um die Sicherheit und Funktionalität sicherzustellen, muss die Bekleidung festgelegte Normen erfüllen. Diese werden im Dienstleistungszentrum Prüftechnologien an den DITF überprüft. Schon in den 1990er Jahren wurde dafür im Labor ein umfassendes Prüfsystem aufgebaut.
Die DITF prüfen seit Jahren die Jacken, Hosen, Handschuhe, aber auch Strümpfe und Unterziehjacken der Fechterinnen und Fechtern. Gemäß DIN EN 13567:2002-10 werden Jacken, Hosen, Handschuhe, aber auch Strümpfe und Unterziehjacken sowie Gesichtsmasken strengen Tests unterzogen.
Mit dieser spezialisierten Prüfanlage verfügen die DITF über eine umfassende Expertise in der Prüfung von Fechtbekleidung. Das Forschungszentrum arbeitet mit führenden Fechtbekleidungsherstellern in Deutschland und dem Ausland zusammen.
Die DITF sind in Mitglied der Technischen Kommission CEN/TC 162/WG 11 („Körperschutz im Sport“), die für die europäische Norm für Schutzkleidung im Fechtsport EN 13567 verantwortlich ist.
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Prüfdorn nach Durchstoß. Foto: DITF -
Fechtmaske aus Stahldrahtgewebe: Halsschutz aus mehrlagigem Gewebe. Foto: DITF
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Leiter Dienstleistungszentrum Prüftechnologien